Wie stelle ich Videos ins Internet?

Um Ihr Video im Internet zu zeigen, muss es in ein bestimmtes Format gebracht werden. Welches das richtige ist, um Ihr Video ins Internet zu stellen, hängt ganz davon ab, WO Sie Ihr Video platzieren möchten. Ob Sie es beispielsweise auf Ihrer eigenen Internetseiten zeigen wollen oder bei einer der Video-Online-Plattformen wie YouTube oder Clipfish.

Videos ins Internet stellen - zum grundsätzlichen Verständnis:

Videos gibt es in den unterschiedlichsten Speicherformaten. Die gängigsten sind .avi (Audio Video Interleave) wie es beispielsweise CamCorder zum Aufzeichnen auf MiniDV-Cassetten verwenden.

Digitalkameras, mit denen Sie ebenfalls Videos aufzeichnen können, speichern diese Filme gerne als .mov-Datei. Das ist die Dateiendung für Videos im QuickTime-Format. Während wiederum Videos, die mit dem Windows Movie Maker bearbeitet wurden, die Datei-Endung .wmv tragen.

Ziemlich verwirrend das Ganze, nicht wahr?

Wobei es, um Ihre Videos ins Internet zu stellen, noch weitere Formate gibt. So empfiehlt YouTube H.264, MPEG-2 oder MPEG-4 als beste Formate, um Ihr Video ins Internet zu stellen.

Welches Format Sie verwenden, bestimmt wesentlich die Qualität Ihres Videos

Denn manche Speicherverfahren arbeiten mit starker Komprimierung, damit diese Filme schnell über das Internet geladen werden. Ganz gleich, was welches Dateiformat vorne “reinkommt”:

Wenn Sie Videos ins Internet stellen,
muss am Ende eine Flash-Datei herauskommen

Dies ist sozusagen der Videostandard für das Anschauen von Webvideos (sowie es PDF für Textdokumente geworden ist). Wenn Sie also bei YouTube Ihr Video als .avi-Datei, .mov-Datei oder MPEG4-Datei hochladen: YouTube macht daraus immer eine Flash-Datei, die Sie wiederum in Ihre Internetseiten einbetten können.

Kopieren Sie einfach den Code, den Ihnen dazu das Videoportal zur Verfügung stellt, in den HTML-Code Ihrer Internetseite … schon haben Sie Ihr Video auf der Website gestellt.

Also, alles prima?

Fast, denn Ihr Video läuft immer über YouTube. Das heißt, Sie sind extrem abhängig. Und vielleicht wollen Sie ja gar nicht, dass jeder Ihr Video sich einfach so ansehen kann. Beispielsweise wenn Sie darin wertvolle Informationen bieten oder kostenpflichtige Video-Online-Kurse.

Dann müssen Sie die Umwandlung Ihres Videos in eine Flash-Datei selbst vornehmen

Aber auch dafür gibt es Hilfe. Sie heißt RIVA und ist kostenlos. Zusätzlich brauchen Sie auf Ihrer Internetseite noch einen Flash-Player, damit man sich Ihren Film ansehen kann. Den finden Sie bei Longtailvideo. Ebenfalls gratis.

Beiträge, die Sie vielleicht ebenfalls interessieren:

Tags: ,