Reden vor der Videokamera: So verbessern Sie Ihre Redetechnik

Es ist schon erstaunlich, kaum leuchtet das rote Lämpchen bei Ihrer Videokamera oder blinkt der Aufnahmebutton der Videosoftware, kommt es zur akuten Sprachblockade. Sie fangen an zu stottern, Sie verlieren den roten Faden und verhaspeln sich. Nun, niemand erwartet von Ihnen eine perfekte Tagesschaumoderation. Doch ein bisschen Redenüben vor der Kamera könnte vielleicht nicht schaden.

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Wie üben Sie am besten das Reden vor der Kamera?

Die Zwischenüberschrift verrät es schon: Sie müssen üben! Entweder, Sie sprechen immer wieder den gleichen Text, bis er wirklich sitzt. Der Nachteil dabei: Nach der zwanzigsten, endlich fehlerfreien Aufnahme ist Ihr einstmal enthusiastsicher Funke sicherlich erloschen. Das spürt auch Ihr Zuschauer.

Eine bessere Möglichkeit, das Reden vor der Kamera zu üben:

Besuchen Sie einen Redeklub wie die Toastmasters (Die heißen tatsächlich so, toasten aber kein Brot). Die Idee dieses Redeklubs kommt aus den USA. Inzwischen gibt es aber auch in Deutschland zahlreiche Toastmasters-Klubs. Dort können Sie in lockerer Atmosphäre regelmäßig üben, besser und überzeugender zu reden. Und das nicht nur vor der Kamera.

Die Adressen der Toastmasters-Klubs in Deutschland (es gibt sie sowohl englisch- als auch deutschsprachig) finden Sie hier.

Eine weitere gute Anlaufstelle, um das Reden vor der Kamera zu üben …

Das sind die Mediatheken von ARD und ZDF. Hier vor allem die Reportagen und Dokumentationen. Suchen Sie sich ein Thema, das Ihrem geplanten Video am nächsten kommt, und imitieren Sie zunächst einfach nur den Sprachstil. Mit der Zeit (und ein wenig Übung, es führt einfach kein Weg daran vorbei) finden Sie dann schnell Ihren eigenen Rede- und Sprachrhythmus. Hier die Links zu den beiden Mediatheken:

ARD-Mediathek

ZDF-Mediathek

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